Sonntag, 20. Mai 2018

Rotflügeliger Hakenhals-Schnellkäfer



Der Rotflügeliger Hakenhals-Schnellkäfer (Denticollis rubens) gehört zu den selteneren Schnellkäfern unserer Fauna. Er ist auf Totholz angewiesen, in dem seine Larven ("Drahrwürmer") sich entwickeln. Die Aufnahme entstand am Lausche-Hochmoor im Zittauer Gebirge.

Buchenstreckfuß



Seine Raupe ist als "Rotschwanz" allgemein bekannt...

Viehbremse im Detail




Alle Aufnahmen mit Canon 70D + 60 mm Canon-Macro freihand (Lausche-Hochmoor, Zittauer Gebirge)


Donnerstag, 17. Mai 2018

Ausflug in die Gegend um die verschwundenen Dörfer im Rollberg-Hügelland (Nordböhmen)

Ein Gastbeitrag von Björn Ehrlich, Zittau-Hörnitz

Das Frühlingswetter fordert einen Besuch in der Gegend um Nahlau (Nalov) geradezu heraus. Noch immer scheint diese Gegend - völlig zu Unrecht - Insidern vorbehalten zu sein. Nur Radfahrer bevölkern das gut ausgebaute Radnetz, von Wanderern jedoch keine Spur. So ist es auch nicht verwunderlich, dass wir am Museum für Auswanderer, in dem zumindest am Wochenende für einen Imbiss gesorgt ist, von einem Einheimischen angesprochen werden, der zu wissen begehrt, wie wir uns hier her verlaufen haben. Als wir ihm zu verstehen geben, dass wir uns hier schon ganz gut auskennen, leuchten seine Augen wie bei jemandem, der signalisieren will, dass wir uns auf gleicher Wellenlänge befinden, wissend, dass uns hier etwas besonderes verbindet. 

Die Gegend um die verschwundenen Dörfer ist sehr lieblich und wartet mit großartigen Aussichten auf. Sie werden vor allem vom Jeschken (Ještěd) und dem Roll (Ralsko) beherrscht, im südlichen Bereich auch von den Bösigen (Bezdězy). Weitere Informationen zu diesem Gebiet findet man in unserer Tourbeschreibung hier und hier.

Der Verlauf unser heutigen, relativ kurzen Tour kann man hier aufrufen. Der Abstecher nach Wolschen (Olšina) ist darin nicht gekennzeichnet. in diesen Bereich kann man auch mit dem Auto vordringen (was keine Aufforderung darstellen soll).



























Mittwoch, 16. Mai 2018

Erwachende Wissenschaft - Teil 6


Die Vorlesungsfolien (pdf) können wie immer durch Anklicken des Bildes heruntergeladen werden.

Große Birkenblattwespe

Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf





Dienstag, 15. Mai 2018

"Nordböhmisches" Kranichpaar

Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf

Auf einer Wiese unweit der Straße von Großmergthal nach Zwickau in Böhmen ließen sich aus angemessener Entfernung diese Kraniche fotografieren.










Bei Archimedes in Syrakus

Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf

Einer der bekanntesten Gelehrten und Erfinder des Altertums war der Grieche Archimedes von Syrakus. Er lebte von 287 bis 212 v.Chr.


Die Altstadt von Syrakus liegt auf einer Insel. Diese erreicht man als Fußgänger nur über zwei dicht beieinander liegende Brücken, die Ponte Santa Lucia und Ponte Umbertino. (Quelle: Google Maps)


Genau dazwischen liegt eine Plattform mit der Bronzestatue von Archimedes. Hinten die Ponte Santa Lucia.


Die Statue des Archimedes, dahinter das Syracusa Sailing Center. Foto von der Ponte Santa Lucia aus.


Als Mathematiker gelang ihm die Berechnung von Kreisen und die Bestimmung von Näherungswerten für Quadratwurzeln. Er entwickelte Methoden zur Flächenberechnung unregelmäßiger Figuren und die Volumenbestimmung beliebiger geformter Körper.


Als Physiker fand er die Erklärung für den Auftrieb der Körper in Flüssigkeiten und das Hebelgesetz. Er soll gesagt haben: „Gebt mir einen festen Punkt, und ich werde die Welt aus den Angeln heben“.


Als Ingenieur ist vor allem die Erfindung der Förderschnecke für Wasser zum Bewässern der Felder zu erwähnen.


Auch mehrere Kriegsmaschinen wie Riesenkatapulte und Hohlspiegel erfand er während des zweiten punischen Krieges.


Sein berühmter Ausspruch: „Heureka“ – „Ich hab`s gefunden“. Der Überlieferung nach soll Archimedes unbekleidet und laut „Heureka!“ rufend durch die Stadt gelaufen sein, nachdem er in der Badewanne das nach ihm benannte Archimedische Prinzip entdeckt hatte.


Der Legende nach war er eines Tages damit beschäftigt, geometrische Figuren in den Sand zu zeichnen, als die Römer anrückten, um ihn festzunehmen. Archimedes war jedoch so sehr in seine Aufgabe versunken, dass er barsch mit dem Satz reagierte: „Störe meine Kreise nicht.“ Dies machte einen der Soldaten so zornig, dass er den alten Mann erschlug.

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