Sonntag, 19. Februar 2017

System Erde (39) - Einführung in die Historische Geologie (9)



Die Vorlesungsfolien (pdf) können durch Klick auf das obige Bild heruntergeladen werden (public domain)...

Ruhige Sonne - ruhende Protuberanzen

Ein Gastbeitrag von Dr. Armin Matauschek  (17. Februar 2017)

Protuberanzen haben ihren Ursprung in der Photo- und Chromosphäre. Sie erstrecken sich aber oftmals weit in die Korona hinein, wobei man verschiedene Erscheinungsformen unterscheiden kann. Man kann sie außerhalb von totalen Sonnenfinsternissen sehr gut mit schmalbandigen Interferenzfiltern, die nur rotes Licht der H-Alpha-Linie des neutralen Wasserstoffgases hindurch lassen, beobachten. Hier sehen Sie ein paar Fotos vom 17. Februar 2017 durch genau solch ein Filter. Sieht man Protuberanzen nicht am Sonnenrand, sondern als Projektion auf die Sonnenoberfläche, dann spricht man von "Filamenten". 

"Ruhende Protuberanzen" - wie auf diesen Fotos - sind quasistationäre Wolken aus chromosphärischen Material, welches immer wieder aufsteigt und wieder zur Sonnenoberfläche zurückkehrt. Es handelt sich dabei oftmals um lange (ca. 200.000 km) und dünne (ca. 7000 km), an Lamellen erinnernde Gebilde, die oft mehrere Sonnenrotationen (2 bis 3) Bestand haben. Sie erreichen dabei eine Höhe von ca. 40.000 km über den Sonnenrand. Während ihre Form weitgehend konstant bleibt, fließt die solare Materie mit einer Geschwindigkeit von ca. 10 km/s entlang der durch die lokalen Magnetfelder gegebenen Strukturen bogenförmig von einem Punkt der Sonnenoberfläche zum anderen. Von der Seite gesehen ähneln sie z. T. ihrer Form nach irdischen Viadukten mit ihren großen Brückenbögen.





Dienstag, 14. Februar 2017

Die Jonsdorfer Mühlsteinbrüche im Winter... Vom Orgelsteig zum Alpenpfad

Ein Gastbeitrag von Rainer Gründel, Zittau-Olbersdorf...

Nach der Besichtigung vom Schwarzen Loch verlassen wir den letzten der vier Mühlsteinbrüche. Wir folgen dem Orgelsteig in die Jonsdorfer Felsenstadt.


Trotz Winter ist der Weg gut begehbar



 Bald richtet sich der Blick nach rechts zu zwei markanten Objekten vom Steinzoo:  Bernhardiner und Nashorn





Auf der linken Seite der Schlucht wieder Eiszapfen


Genau gegenüber der Hinweis auf ein weiteres interessantes Felsgebilde


Hoch über den Felsen ist der (recht kleine) Löwe zu entdecken



Dann erreicht man über einige Stufen die wohl größte Sehenswürdigkeit: Die Orgel-Steine


Die kleine Orgel



Die große Orgel, größten Teils vom Schnee bedeckt


Hier haben sich senkrecht stehende Bündel von Sandsteinsäulen durch den Einfluss von Vulkanismus und Verwitterung ausgebildet




Blick von der Orgelaussicht zur Lausche


Blick zu den Nonnenfelsen


Hinter den Häusern von Jonsdorf  grüßt der Breiteberg


 Unweit von der Orgel erheben sich Kletterfelsen


Am auffälligsten ist der Hennig-Turm. Einige Kletterer behaupten, dass er wackelt!


Vom Orgelsteig biegt nach rechts oben der Alpenpfad ab.


Dieser Weg ist im Sommer als „beschwerlich“ ausgewiesen, im Winter erst recht!


Dafür hat man herrliche Aussichten, wie hier zur Lausche


Das Ganze bei strahlend blauem Himmel!


Beim Abstieg bieten sich immer wieder Stellen mit Ausblick


Hinter dem Nonnenfelsen liegt der Buchberg


Der Dackel – wieder ein Vertreter vom Steinzoo


Der Kopf vom Dackel


 Dann erreicht man die Schlucht am Albertfelsen. Nach links ist der Weg gesperrt!


Nach rechts den Alpenpfad abwärts


Kurzer Abstecher nach links …


 … und man hat beste Sicht auf die Teekanne


An manchen Felsen erkennt man wieder Strukturen wie bei den Scheitelsteinen am Schwarzen Loch



Hier war ein Holzkünstler am Werk


 Oberhalb vom Waldtheater biegt ein Weg durch die „Hohle Wand“ ab. Er führt direkt zur Steinbruchschmiede.


Ein Eisvorhang am Überhang


Noch eine Holzplastik


Schwefelflechten


Erzeinschlüsse durziehen den Sandstein


Die Felsen oberhalb des Waldtheaters


 Interessantes Farbenspiel




Noch weit über diesen Steinen erhebt sich der Carolafelsen


Hier vorbei  führt der Rückweg. Man kann nach rechts wieder zum alten Sportplatz gelangen.


Geht man gerade aus, dann erreicht man idyllisch gelegene Häuser in der Bärgasse

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